Mitgliederzulauf ungebrochen, große Freude, OGV Kirchzell begrüßt sein 200. Mitglied

Beim 8. Pflanzenflohmarkt "Faggserli fuggern" bekundete Monika Dauer in einem Gespräch ihr Interesse an der Arbeit des OGV.

„Ich verfolge schon seit längerem eure Aktionen in der Presse, das finde ich toll“. Sie füllte umgehend einen Mitgliedsantrag aus und alle waren überrascht als der Sektkorken knallte. „Heute, am Samstag beantragten die Mitglieder Nr. 197, 198, 199 und sie sind unser 200. Mitglied beim Obst- und Gartenbauverein Kirchzell“. Ein Grund zum Feiern, „Do gehjd ehm `s Herz uff wie enn Hefekuche“ so Gerhard Schäfer bei der Begrüßung mit Sekt. Wer keine Ziele hat, der braucht auch nicht zu starten, waren die Worte im Januar 2016 bei meinem Beginn als 1. Vorsitzender im OGV. Neue Mitglieder, neue Gesichter haben neue Idee und bringen neues Leben in unseren Verein. Im Mai 2021, während der Coronazeit begrüßten wir mit großer Freude Thorsten Grimm als das 150. Mitglied beim Obst- und Gartenbauverein in Kirchzell, eine bis dahin nie für möglich gehaltene Mitgliederzahl. So kann es weitergehen.

 

Aktiv, Kreativ, so lautet unser Motto und das zeigen wir über das ganze Jahr bei vielfältigen Veranstaltungen, zaubern Schmuck in unsere Heimat „Blumen sind das Lächeln der Erde“. Besonders erwähnen muss ich auch die aktiven Mitglieder in unseren Ortsteilen.

Im Jahresbeitrag von 17,00 € sind die ABO-Gebühren für 12 Ausgaben des „Gartenratgebers“ (nur Abo-Preis 24,00 €) und 2x für die Bezirksmitteilungszeitung „Speierling“ enthalten. Ebenfalls entfallen alle Gebühren für unsere Fortbildungsveranstaltungen. Immer gibt es für Mitglieder auch einen Zuschuss bei unseren Ausflugsfahrten. Mit dem OGV - Mitgliedsausweis gibt es auch 10% Rabatt bei einem Fachhändler. Wissen und Bildung ist das höchste Gut der Menschen, Erfahrung gibt es nicht bei Google, gerne geben wir unser Wissen und unsere Erfahrungen bei vielen Zeitaufwändigen Aktionen auch an unsere jüngsten weiter. Unterhaltung, Spaß und Kameradschaft erlebt man bei allen unseren Veranstaltungen, besonders an den Familienwandertagen und Ausflügen. Alle unsere Veranstaltungen sind immer offen für Jedermann, auch für Nichtmitglieder.

Nochmal ein Herzliches Willkommen beim Obst- und Gartenbauverein Kirchzell, liebe Frau Dauer bei hoffentlich vielen Aktionen und neuen erfrischenden Ideen.

 

Das könnte natürlich ein Ansporn sein, für viele Interessierte sich ebenfalls einem jungen, Aktiven, kreativen Verein anzuschließen, bei dem der Spaß an erster Stelle steht.

Hell die Gläser klingen, nochmal ein Herzliches Willkommen beim Obst- und Gartenbauverein Kirchzell, liebe Frau Dauer bei hoffentlich vielen Aktionen und neuen erfrischenden Ideen.  Auf dem Bild von links nach rechts, Manfred Zang, Monika Dauer und Gerhard Schäfer am 26. April 2025.

Impressionen Dorffest 25.05.2025

18.05.2025 - Kirchzell das Bohnendorf - eine lange Geschichte

 „Wenn man über vierzig Jahre alt ist, kann man von Früher erzählen“ so sagt der Heimatdichter GvK immer wieder. 

Heute ist das ganz einfach, man geht einer geregelten Arbeit nach, hat ein geregeltes Einkommen und versorgt sich. Früher jedoch, wenn man nicht selbst für Nahrungsmittel sorgte, wäre man ganz einfach verhungert PUNKT.

Heute erntet man ganz einfach am Hochbeet..., am Hochbeet vom Aldi, beim Hochbeet vom Lidl, beim Rewe, beim Penny, Netto, Kaufland usw.

 

Früher jedoch hatte jeder „ä Gärtle“ um sich zu versorgen, „jedes kleene Fättsle“ wurde bewirtschaftet.

Efach alles selwa ohgebaut, was ma net selwa gmacht hot, hot ma a net katt PUNKT.

 

Manchi Leud häwwe a ä Säule kalte, odda ä Gäs. Wenn ma selwa kenn Gaarde katt hot, dann hot ma von de Gmeen ä Löisle gepachd.

 

Man musste immer schwer arbeiten, Fleisch und Wurst waren Luxus. In Kirchzell war es jedoch besonders schwer, karge sandige Böden ergaben nur spärlichste Ernten. Viele für andere Gegenden normale Pflanzen gelangen gar nicht oder gaben nur ganz schlechte Erträge. Man half sich noch durch Waldwirtschaft, Tiere wurden zur Mast in die Wälder getrieben. Nicht jeder jedoch hatte das Recht dazu. Zudem gab es im 17. und 18. Jahrhundert auch noch Klimabedingte Missernten.

Wenn`s emol emort ä Hochzich, ä Deef odda ä annner Feschd gewwe hot, war des ebbs Besonders, ma hot sich bei de annern Leud mol richdich saad gesse.

 

Die klugen Kirchzeller fanden immer einen Weg. Bald merkte man, dass die Bohnen der beste Weg zur besseren Versorgung der schwer arbeitenden Kinderreichen Bevölkerung sind. Kunstdünger gab es noch nicht „wo kein Mistus da ist auch kein Christus“. Bohnen nehmen wie alle „Leguminosen“ Stickstoff, der wichtigste Pflanzennährstoff, aus der Luft auf und lagern diesen in Wurzelknötchen im Boden ein.

 

Die „beste Bodenverbesserung ever“.

 

Bohnen, wurden das wichtigste Nahrungsmittel, auf den schlechten Böden ertragreich, ideal zum haltbar machen, getrocknet als Kerne, „Sauri Bohne im Schdenna“ die hot jeda katt. Oft die einzige Eiweißquelle für die hart arbeitenden Menschen, Ballaststoffreich dadurch ein langanhaltender Sattmacher. Und wenn dann Bohnen übrig waren, wurden sie im Hausierverkauf in der näheren Umgebung versucht zu verkaufen. „Schluddebouhne“ war der anpreisende Ruf in den umliegenden Dörfern.

 

Jeder leistete seinen Beitrag in den Familien, verbotene Kinderarbeit kannte keiner. So wurden bei schlechtem Wetter im Winter in der einzig beheizten Küche, mitten in den auf „Höckerli“ im Kreis sitzenden Kindern „än Saack druckerdi Bouhne ausgleehrt“ unn alli Kinn häwwe dann Bouhne ausgekernt. Wenn se rechd fleißig unn schnell ferddi warn, wurden sie natürlich auch belohnt. Sie durften dann zur Belohnung auch noch enn zwedde un enn dridde odda enn verdde Saack auskerne, eefach bis alles ferddi war. An den folgen Tagen wurden die „Bouhnekernli“ dann sortiert, für die Aussaat im Folgejahr. Schlechte Beschädigte wurden, bevor sie verdarben zuerst bei der Nahrungszubereitung verarbeitet.

 

Und dann gab es eine Schüssel fo die Weiße, ä Schüssel fo di Blohe, eni fo do die Braune unn no eni fo die Scheckerli.

Zum Anbau wurden vorgekeimte Bohnen nach den Eisheiligen „glechd“. Hoschd scho die Bouhne nausgmaachd? Setz i im April, kumm i wann i will, setz i se im Mai, kumm i glei. Späte Maifröste haben oft viel Schaden angerichtet und dann wurde „nochglechd“, selli hatten dann aber oft eine spätere und schlechtere Ernte zur Folge. Im späten Herbst wurden dann die teils noch grünen Bouhnekern auch für einen Eintopf genutzt.

 

Zum Anbau wurden diverse Dinge und Geräte benötigt. Das wichtigste waren wohl „Guddi Bouhneschtegge“. Man hat bei dem Gemeindeförster Ortwin angefragt, er hatte dann die Erlaubnis erteilt in einem ca. 20 Jahre alten genannten Gemeindlichen Fichtenkulturstück „dörri Unnastänner“ schlagen zu dürfen. Selli wurden sofort im Anschluss „gweissd“, die Rinde geschält und unne ohgschbitzt. In jedem Garten gab es ä Bouhneschtegge- Lagergestell.

 

Bouhneschtegge Reihe schteggge, eine eigene Wissenschaft, einfach einzeln, oder in Kreuzreihen. Diese Konstruktion wurde oben mit einem Querlager gesichert und bot idealen Schutz vor zerstörenden Maigewitterstürmen, „nochd is alles dogleeche“. Am Anfang und Ende wurde noch eine schräge Windstütze eingebunden. Bei steinigen Böden wurde mit einem Eisen vorgeschlagen.

Besonders rationell jedoch ist das Arbeiten mit der Bouneschteggesestzmaschine, (ausgestellt am Marktfest).

Bohnen wurden in allen Formen in die Nahrung integriert, Frischi als Gmüß, gschnibbfeldi als Gmüß odda Zelad, gleierdi senn als Sauri Bouhne in de Schdenna kumme.

 

Kerrichzell ohne Bouhne…, hätte vielleicht keiner überlebt, alle wären verhungert, würde es vielleicht gar nicht mehr geben.

Bohnen moderner denn je. In heutiger Zeit, bei veganer Ernährung sind Bohnen die preiswertesten Alternativen Eiweißreichen Nahrungsmittel um vor Mangel zu schützen.

 

Der Obst- und Gartenbauverein Kirchzell wird am Fest zu 325 Jahre Marktrecht Kirchzell das Bohnendorf Kirchzell ausführlichst präsentieren. Neben leckeren Bohnenbrotaufstriche gibt es, Rezeptlisten und reichlich Informationen zum Superfood Bohnen.

 

Schmunzeln muss auch sein…,

 

Kirchzeller haben den Whirlpool erfunden, Freitag`s Bouhnesuppe, unn samstags in die Badwanne, do hots geblubbert.

Kerrichzella könne zaubern, die könne mache, dass die Luft riecht.

Karl Lauterbach mahnte zu Coronazeiten die „Kirchzeller Regelung“ an, 1,5 Meter Abstand,

„riecht der Nachbar deinen Furz, dann ist der Abstand wohl zu kurz“

Im Sommer bei offenem Fenster schlafen kann oft lästig werden, nicht bei uns.

„Bouhnegmüß zum Abendbrot mächd nachts alli Mugge un a Schnouge tot“.

Fritzle: i geh nimmi in die Schul, mir wärn armi Leud, un die utse mi imma weil`s bei uns alli Daach blous Bouhnesuppe geit.

Hot de Babba gsaad, sell muschd a net vorote, moriche sechschd efach Forelle Blau, wenn ehna fröchd.

Annern Daach in de Schul, unn Fritzle widda Bouhnesuppe gewwe? Nee Forelle Blau!

Unn wieviel hoschen gesse?

Vier Schöpflöffel voll….

26.04.2025 - Fäggserli fuggern voller Erfolg beim 8. Pflanzenflohmarkt des Obst- und Gartenbauverein in Kirchzell

Am Samstag, 26. April 2025, veranstaltete der Obst- und Gartenbauverein Kirchzell in der Mehrzweck-Maktplatzhalle und rund um das alte Rathaus zum 8. Mal

„Fäggserli fuggern“ für Jedermann/frau!!!
den 8. Pflanzenflohmarkt.

Früh am Morgen bereits hatten die Helfer des OGV und die vielen Marktbesucher alles vorbereitet ,um an den herrlich dekorierten Tischen ihre Ware zu präsentieren. Lange vor Beginn schlenderten die ersten Schnäppchenjäger um die vielen Tische und Bodenregale, um sich besondere „Fäggserli“ und andere erlesene Gartensachen zu sichern. Pünktlich um neun begrüßte der erste Vorsitzende, Gerhard Schäfer, die Verkäufer und Käufer aus Kirchzell und den umliegenden Gemeinden mit dem Wunsch, im „Jubiläumsjahr, 30 Jahre OGV“, dass doch „Alle gute Geschäfte machen und auch reichlich fuggern“ sollen. Zu Beginn bat er doch alle Anwesenden um ein stilles Innehalten zum Gedenken an den verstorben Papst Franziskus, „Seine Demut und Toleranz sollte uns allen ein Beispiel im Leben sein“.

Im Tagesverlauf konnte er unter den vielen Besuchern auch den ersten Bürgermeister Stefan Schwab, die zweite Bürgermeisterin Susanne Wörner und das Ehrenmitglied des OGV, Willi Grimm begrüßen.

Das Angebot war so Umfangreich wie noch nie. Neben den Privatanbietern mit allen erdenklichen Gemüse-Pflänzchen, Innen- Außenschlemmerpflanzen, Feigen, Reben, Kakteen, Bonsais, Elefantenohren, Gärtnerzubehör und Alles rund um den Garten, war schon traditionell der Strickkreis, der Elternbeirat der Kita und die Grundschule mit dabei. Zudem gab es zum ersten Mal auch alles zum Thema Honig und sogar Löwenzahnsirup im Angebot. Verwöhnt wurden alle Besucher wieder mit Kaffee, selbstgebackenen Kuchen vom Schlemmerteam des OGV.

Ein Großes Danke an Alle.

Der Obst- und Gartenbauverein Kirchzell freut sich alle im nächsten Jahr wieder zu Begrüßen.

Einfach vormerken „Fäggserli fuggern bei OGV Kerrichzell“, jährlich immer am letzten Samstag im April, ab 9.00 Uhr rund um das alte Rathaus.

Alle Veranstaltungen des OGV sind immer für Jedermann, auch für Nichtmitglieder.

Bilder Schulgarten/Schnittkurs 29.03.2025

25.01.2025 - Abschied und Neuwahlen

Abschied und Neuwahlen bei der Generalversammlung am 25.01.2025 vom Obst- und Gartenbauverein Kirchzell

Am Samstag, den 25.01.2025 fand die gut besuchte Generalversammlung des OGV Obst- und Gartenbauverein Kirchzell im Kirchzeller Pfarrheim statt. Der erste Vorsitzende Gerhard Schäfer begrüßte die zahlreich erschienen Mitglieder.

Ein besonderer Willkommensgruß erging an den Ehrenvorsitzenden Paul Hofner, das Ehrenmitglied Erika Hofner, das Ehrenmitglied Gertrud Scheurich, den Altbürgermeister und Ehrenmitglied Ludwig Scheurich, den Bürgermeister Stefan Schwab, die Vorsitzende des Kreisverbandes für Garten und Landschaft e.V. Miltenberg Ulrike Oettinger, der Rektorin Marion Gleußner und dem Hausherrn Dekan Pfarrer Michael Prokschi.

 

Nach der Begrüßung wurden die Tagesordnungspunkte verlesen:

  • Die Berichte des ersten Vorsitzenden Gerhard Schäfer, des Schriftführers Stephan Farrenkopf, der Kassiererin Gertrud Scheurich, der Kassenprüfer Andreas Hofner und Heinrich Hemberger,
  • Grußworte der Kreisvorsitzenden Ulrike Oettinger und des 1.Bürgermeisters Stefan Schwab
  • Neuwahlen,
  • Pflanzensamen für die Grundschule,
  • Terminvorschau 2025,
  • Wünsche und Anträge.

Vor der Tagesordnung erfolgte zunächst die Totenehrung der verstorbenen Mitglieder/innen.

Im Bericht des ersten Vorsitzenden Gerhard Schäfer gab es Rückblicke auf die vielen Aktionen des OGV im Jahr 2024.

Am 27. Januar 2024 fand die zuletzt gutbesuchte Generalversammlung im Pfarrheim statt. Zu Gast waren auch die Vorsitzende des Kreisverbandes für Garten und Landschaft e.V. Ulrike Öttinger und Kreisgartenberater Gabriel Abt. Er hielt einen hochinteressanten Vortrag zum Thema „Biodiversität im Hausgarten fördern, Nutzen für Alle“. Im Rahmen der Generalversammlung gab es auch zahlreiche Ehrungen langjähriger Mitglieder. Anschließend zur Generalversammlung gab es noch die erste Vorstandssitzung.

 

Außerdem berichtete er, dass am 19. März 2024 die Herzspezialisten aus Preunschen mit ihrer insgesamt dritten Aktion am offenen Herzen erneut aktiv waren. Sie pflanzten an dem im Herbst 2022 angelegten Blumenherz am „Waldmuseum Watterbacher Haus“ weit über 100 selbstgezogene „Bienenfreundliche“ Lavendelpflanzen in die Herzmitte. Er sprach auch über die Blumenpflanzaktionen im Frühling und Herbst, den 7. Familienwandertag und den großen Ausflug nach Ludwigsburg. Aktuell hat der OGV 191 Mitglieder.

Zum Schluss sprach er allen Helferinnen und Helfern einen „Großen Dank“ aus, welche mit viel Fleiß und unermüdlich bei allen Aktionen des OGVs immer offen zu allen Diensten bereit sind.

 

Anschließend folgte der Bericht des Schriftführers Stephan Farrenkopf. Er berichtete über die vielen weiteren Aktivitäten des Obst- und Gartenbauvereins. Er sprach von den Schulgartenaktionen, dem großen Baum- Stauden und Gehölzschnittkurs, vom „Fäggserli fuggern“, den tollen Ferienspielen, die Blumen- Mauerhocker, dem Ausflug zum Erdenwerk, von zahlreichen Lehrgangsbesuchen und von der Apfelbaumaktion auf seiner Obstwiese.

Dann folgte letztmalig der Bericht der Familie Scheurich über die Finanzen des Obst- und Gartenbauvereins. Bereits im letzten Herbst teilte die Kassiererin Gertrud Scheurich der Vorstandschaft mit, dass sie bei den jetzigen Neuwahlen nach 22 Jahren nicht erneut als Kassiererin kandidieren werde. Ludwig Scheurich verlas einen umfangreichen Kassenbericht.

 

Den Bericht der Kassenprüfer verlas Stefan Mechler, Mitgliederverwalter im OGV Kirchzell, in Abwesenheit der beiden Kassenprüfer Andreas Hofner und Heinrich Hemberger. Die Kassenprüfer attestierten der Kassiererin eine einwandfreie und vorbildliche Kassenführung.

 

Nach Vorlesen aller Daten wurde vom ersten Vorsitzenden die Entlastung der Vorstandschaft per Handzeichen abgefragt. Die Vorstandschaft wurde einstimmig entlastet.

Anschließend wurde die Familie Scheurich herzlich in den Ruhestand verabschiedet. Gerhard Schäfer sprach über viele Geschichten der langjährigen und erfolgreichen Führung unserer Kassengeschäfte und als Aktivposten bei ihrer Tätigkeit in der Vorstandschaft in über 22 Jahren. Er bedankte sich, „Auch wenn man einen Schritt zurück geht, gehört man immer noch dazu“, überreichte beiden Präsente und wünschte ihnen noch lange beste Gesundheit.

Ebenfalls teilte uns Willi Grimm bei der letzten Vorstandschaftssitzung mit, dass auch er seine Tätigkeit im Führungsteam beenden möchte.

 

Willi war ebenfalls mehrere Jahre in der Vorstandschaft in verschiedenen Positionen, in der Anfangszeit sogar als 2. Vorsitzender, tätig.  Er war an diesem Abend verhindert. Auch er bekam (später Zuhause) ein Präsent für seine überaus großen Aktionen und Hilfen im OGV.

Gertrud und Willi wurden für ihre Außerordentlichen Verdienste und Leistungen bereits 2021 zu Ehrenmitgliedern des OGV Kirchzell ernannt.

 

Mit großer Begeisterung sprach Bürgermeister Stefan Schwab in seinen Grußworten über den OGV und bedankte sich recht herzlich für „Alles was der OGV so das ganze Jahr über in unserer Gemeinde leistet“. Mit seiner Kreativität und Fleiß hübsche der OGV seit Jahren immer wieder Ideenreich Kirchzell und die Ortsteile auf. Selbst Figuren und Blumenbilder tragen über das ganze Jahr hinweg zu einem schmucken Ortsbild bei, berichten ihm viele Besucher und Gäste Kirchzells.

 

Es folgten die Grußworte der Vorsitzenden des Kreisverbandes Uli Oettinger. Sie berichtete, dass zum Jahresende 2023 insgesamt 2387 Mitgliedsvereine mit 524.000 Mitglieder in Bayern verzeichnet wurden. Außerdem berichtete Sie, dass es am 01.06.2025 wieder einen Tag der offenen Gartentür und im Mai eine Veranstaltung in Amorbach im Seegarten geben wird.

 

Ulrike Öttinger und Stefan Schwab bildeten den Wahlausschuss bei den dann folgenden Neuwahlen. Unkompliziert per Akklamation wurden beim OGV Kirchzell die folgenden Posten wieder neu besetzt:

Zum 1. Vorsitzenden: Gerhard Schäfer, zur 2. Vorsitzenden: Irmgard Rippberger und neu zum Schriftführer: Andreas Farrenkopf.

 

Zur Wahl des Kassierers fand sich auch nach intensiver Suche bis zum Abend noch kein Kandidat, die Suche für den wichtigsten Posten geht weiter. Zu Kassenprüfern wurden Heinrich Hemberger und Andreas Hofner in Abwesenheit gewählt.

 

Der Vereinsausschuss ergibt sich aus den Mitgliedern/innen:

Manfred Zang, Sabine Hörst, Helga Jost, Maria Mehl, Andreas Farrenkopf, Stefan Mechler, Stephan Farrenkopf, Dekan Pfarrer Michael Prokschi (vorerst bis zu seinem Weggang).

 

Alle gewählten Mitglieder haben Ihrer Wahl zugestimmt.

 

In allen Berichten wurde über den mittlerweile über die Grenzen hinaus bekannten 7. Pflanzenflohmarkt „Fäggserli fuggern“ gesprochen. Besonders erfolgreich dabei war jedoch die Grundschule Kirchzell. Die neue Rektorin Marion Gleußner bekam bei der letzten Generalversammlung im Januar 2024 reichlich Pflanzensamentüten und Anzuchttöpfe vom OGV übereicht. Nachfolgend konnten alle vier Klassen Biologieunterrichtmäßig viele, viele Pflänzchen aus den Sämereien anziehen und in Hege und Pflege für den Flohmarkt zum Verkauf vorbereiten. Dort verkauften sie sehr erfolgreich in einer Art Mathematikstunde ihre Ware. Nützlich und praktisch zugleich kamen die Einnahmen der Klassenkasse zu gute. „Diesen Erfolg wollen wir natürlich wiederholen“ so bekam auch heuer die Schulleiterin Marion Gleußner erneut ein großes Sortiment mit verschiedensten Samentüten überreicht. Natürlich durften die Schluddebouhne nicht fehlen.

 

Im Anschluss verlas Gerhard Schäfer noch die geplanten Veranstaltungen des OGV in 2025

  •   25.01.2025 19:30 Uhr Generalversammlung im Pfarrheim Kirchzell
  • 29.03.2025 10:00 Uhr Frühjahrsaktion Schulgarten
  •  29.03.2025 13:00 Uhr Baum-, Gehölz-, Rosen- und Staudenschnittkurs Schulgarten und Schulstraße 5 Familie Grimm
  • 31.03.2025 19:00 Uhr Generalversammlung vom Kreisverband für Garten und Landschaft e.V. im Pfarrheim Kirchzell
  • 26.04.2025 09:00 Uhr 8. Fäggserli fuggern am Parkhaus
  •  14.05.2025 10:00 Uhr Frühjahr/Sommerblumenpflanzaktion
  • 25.05.2025 325 Jahre Marktrecht Kirchzell
  •  06.08.2025 08:00 Uhr Ferienspiele Teil 1 im Pfarrhof
  •  06.09.2025 14:00 Uhr Ferienspiele Teil 2, am Zaun der Grundschule
  • 20.09.2025 08:00 Uhr Abfahrt Ausflug nach Uffenheim, Besichtigung bei Currlin Orchideen, Herbstfest im Freilandmuseum Bad Windsheim
  • 12.10.2025 11:00 Uhr Familienwandertag zum Kelterfest der Bachfreunde Ottorfszell
  •  18.10.2025 10:00 Uhr Schulgartenherbstaktion
  • 22.10.2025 10:00 Uhr Herbst/Winter-Blumenpflanzaktion

 

Bei Wünschen und Anträge stellte man fest, dass es doch aufmerksame BesucherInnen gibt. Die noch offenen Fragen konnte man jedoch zügig beantworten

Am Ende der Generalversammlung erfolgte die alljährliche Auslosung der Blumengestecke.

Alle anwesenden Frauen erhielten ein Blumenarrangement.

Um 22:30 Uhr beendete der erste Vorsitzende die Generalversammlung.

 

 

Andreas Farrenkopf